Viele zahlen jahrelang in dieselbe Säule 3a ein – ohne je zu hinterfragen, ob der Anbieter noch passt. Das ist verständlich, aber teuer. Denn die Unterschiede zwischen Anbietern können über Jahrzehnte einen fünf- bis sechsstelligen Betrag ausmachen.
Warum ein Wechsel sinnvoll sein kann
- Tiefere Gebühren: Grosse Unterschiede bei der Gesamtkostenquote (TER).
- Bessere Rendite: Schlecht performende Fonds kosten Jahr für Jahr Potenzial.
- Mehr Flexibilität: Individuelle ETF-Portfolios statt starrer Strategiefonds.
- Bessere App: Digitale Anbieter wie VIAC oder frankly sind oft übersichtlicher.
Der Prozess
- Neues 3a-Konto eröffnen
- Übertrag schriftlich beim alten Anbieter beantragen
- Guthaben wird direkt transferiert – steuerfrei innerhalb der Säule 3a
Wichtig: Geld darf nie auf dein Privatkonto fliessen, sonst gilt es als steuerpflichtiger Bezug.
Was zuerst prüfen?
- Sparkonto? Wechsel zu Wertschriftenlösung oft sinnvoller als Anbieterwechsel.
- TER über 0,6%? Günstigere Alternativen vorhanden.
- Mehr als 10 Jahre bis Pensionierung? Höherer Aktienanteil meist besser.
Dauer
Sparkonto: wenige Tage. Wertschriftenlösung: 2–6 Wochen wegen Fondsverkauf.
Mehrere Konten: smarte Strategie
Gestaffelte Konten ermöglichen steueroptimierte Auszüge und Flexibilität beim Wechsel.
Fazit
Regelmässig prüfen, ob die Lösung noch passt. 3a-Konto Vergleich und 3a Fonds Vergleich auf Evaluno helfen dabei.