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Evaluno

1e-Kadervorsorge Vergleich: Vorsorgelösungen für Firmen im Überblick

Illustration: 1e Kadervorsorge Vergleich — Evaluno
Aktualisiert am

Ein 1e-Plan, früher auch Bel-Etage-Vorsorge genannt, versichert Lohnteile über CHF 136’080 in einer eigenen Stiftung. Dort wählst du die Anlagestrategie selbst und trägst das Anlagerisiko allein. Evaluno vergleicht 15 Anbieter (14 Sammelstiftungen und die Helvetia-Lösung auf der Liberty-Stiftung) nach Anbietertyp, Anlagekosten, Verwaltungskosten, Anlagepalette und Grösse, damit du siehst, welche Lösung zu deinem Unternehmen passt.

Das Wichtigste in Kürze

Für wen: Lohnteile über CHF 136’080 pro Jahr (Stand 2026), bis maximal CHF 907’200 versicherbar.

Markt: 15 Anbieter, davon 14 eigene Sammelstiftungen. Die 14 von PwC befragten verwalten CHF 8.0 Mrd. für 28’522 Versicherte (Ende 2024).

Rendite: Im Schnitt 7.2 % im Jahr 2024, je nach gewählter Strategie sehr unterschiedlich.

Kosten: Die Vermögensverwaltungskosten der Stiftungen lagen 2024 zwischen 0.14 % und 1.00 % des Vermögens pro Jahr. Sie umfassen die Fondskosten (TER, Total Expense Ratio) und die übrigen Kosten der Vermögensverwaltung. Dazu kommen Verwaltungskosten pro Kopf, die Risikoprämie und bei einzelnen Stiftungen eine Stiftungsgebühr.

Regeln: Höchstens zehn Anlagestrategien pro Plan, mindestens eine davon risikoarm. Der Arbeitgeber zahlt mindestens die Hälfte der Beiträge.

Auszahlung: Bei der Pensionierung in der Regel als Kapital; nur wenige Stiftungen bieten eine Rente an.

Beratungsgespräch zur 1e-Kadervorsorge: zwei Personen am Tisch mit Notizbuch und Laptop

Unabhängige Beratung zur 1e-Vorsorge

Evaluno vermittelt auf Anfrage mehrere unabhängige Expertinnen und Experten für die 1e-Kadervorsorge. So lassen sich Offerten unverbindlich vergleichen.

15 Kadervorsorge 1e Anbieter

Datenstand:

FCT Fondation Collective Trianon Logo

FCT 1e (Fondation Collective Trianon)

FCT Fondation Collective Trianon

1e-Stiftung der Fondation Collective Trianon aus Genf: rund 4’300 Versicherte und CHF 1.7 Mrd. Bilanzsumme, Anlagelinien Global, Sustainable und Index bis 100 % Aktien.

Max. Aktienanteil
100 %
Anlagekosten p.a.
k. A.
Anlagestrategien pro Plan
k. A.

Stiftung

Stiftung
FCT 1e (Fondation Collective Trianon 1e)
Anbietertyp
Andere
Gegründet
2018
Sitz
Genf
Risikoversicherer
Kongruente Rückversicherung
Regionen
Romandie

Kennzahlen

Aktive Versicherte
4'304
Angeschlossene Firmen
144
Vorsorgekapital (CHF Mio.)
1'677
Stand
31.12.2025

Anlage

Max. Aktienanteil
100 %
Nachhaltige Strategien
Ja
Anschlusslösung Freizügigkeit
k. A.

Zugang

Online-Portal
Ja
Selbstständige ohne Personal
k. A.
finpension Logo

finpension 1e Sammelstiftung

finpension

Einer der grössten unabhängigen 1e-Anbieter: All-in-Fee 0.49 % plus CHF 100 pro Person, Indexfonds bis 100 % Aktien, Weiterführung in der eigenen Freizügigkeitsstiftung.

Max. Aktienanteil
100 %
Anlagekosten p.a.
0.49 % all-in
Anlagestrategien pro Plan
k. A.

Stiftung

Stiftung
finpension 1e Sammelstiftung (bis 2021 yourpension)
Anbietertyp
Andere
Vertrieb auch über
Pictet

Kennzahlen

Aktive Versicherte
3'725
Angeschlossene Firmen
395
Vorsorgekapital (CHF Mio.)
673
Stand
31.12.2023

Kosten

Anlagekosten p.a.
0.49 % all-in
Verwaltung pro Versicherten und Jahr
CHF 100
Stiftungsgebühr p.a.
0.00 %
Hinweis Stiftungsgebühr
Keine Stiftungsgebühr. Die Anlage kostet eine All-in-Gebühr von 0.49 % p.a. inklusive Depotgebühren, Transaktionskosten und Rebalancing; sie deckt gemäss finpension einen grossen Teil der Fondskosten ab.
Strategiewechsel
Wöchentlich

Anlage

Max. Aktienanteil
100 %
Anlageuniversum
Indexfonds
Nachhaltige Strategien
Ja
Anschlusslösung Freizügigkeit
Ja

Zugang

Online-Portal
Ja
Selbstständige ohne Personal
k. A.
UBS Logo

UBS 1e Sammelstiftung

UBS

Ehemalige Credit Suisse Sammelstiftung 1e, seit 2025 unter UBS: keine Depot- und Stiftungsgebühren, bis 100 % Aktien. Der Arbeitgeber wählt bis zu zehn Strategien aus 20 Anlagegruppen mit Fondskosten ab 0.17 %.

Max. Aktienanteil
100 %
Anlagekosten p.a.
ab 0.17 %
Anlagestrategien pro Plan
10

Stiftung

Stiftung
UBS 1e Sammelstiftung (bis Anfang 2025 Credit Suisse Sammelstiftung 1e)
Anbietertyp
Bank
Gegründet
2018
Sitz
Schwyz

Kennzahlen

Aktive Versicherte
1'227
Angeschlossene Firmen
160
Vorsorgekapital (CHF Mio.)
500
Stand
31.12.2025

Kosten

Anlagekosten p.a.
ab 0.17 %
Hinweis Verwaltung
Verwaltungskosten volumenunabhängig; Betrag nicht publiziert.
Stiftungsgebühr p.a.
0.00 %

Anlage

Anlagestrategien pro Plan
10
Max. Aktienanteil
100 %
Anlageuniversum
Hauseigene Fonds
Nachhaltige Strategien
k. A.
Anschlusslösung Freizügigkeit
k. A.

Zugang

Online-Portal
Ja
Selbstständige ohne Personal
k. A.
VZ Vermögenszentrum Logo

VZ Sammelstiftung 1e-Plan

VZ Vermögenszentrum

Unabhängige Stiftung ohne eigene Anlageprodukte: Indexanlagen bis 100 % Aktien, bis zu drei Wahlpläne, volle Kapitalauszahlung im Todesfall.

Max. Aktienanteil
100 %
Anlagekosten p.a.
k. A.
Anlagestrategien pro Plan
k. A.

Stiftung

Stiftung
VZ Sammelstiftung
Anbietertyp
Andere

Kosten

Anlagekosten p.a.
k. A.
Stiftungsgebühr p.a.
k. A.
Strategiewechsel
Jederzeit

Anlage

Max. Aktienanteil
100 %
Anlageuniversum
Offene Architektur
Nachhaltige Strategien
k. A.
Anschlusslösung Freizügigkeit
Ja

Zugang

Online-Portal
Ja
Selbstständige ohne Personal
k. A.
Vita Logo

Vita Select

Vita

1e-Stiftung der Zurich: neun Anlagestrategien bis 98 % Aktien, Strategiewechsel wöchentlich im Versichertenportal, keine Stiftungsgebühr.

Max. Aktienanteil
98 %
Anlagekosten p.a.
k. A.
Anlagestrategien pro Plan
9

Stiftung

Stiftung
Sammelstiftung Vita Select der Zürich Lebensversicherungs-Gesellschaft AG
Anbietertyp
Versicherung
Gegründet
2015
Sitz
Zürich
Risikoversicherer
Zürich Lebensversicherungs-Gesellschaft AG

Kennzahlen

Aktive Versicherte
818
Angeschlossene Firmen
50
Vorsorgekapital (CHF Mio.)
324
Stand
31.12.2025

Kosten

Anlagekosten p.a.
k. A.
Stiftungsgebühr p.a.
0.00 %
Strategiewechsel
Wöchentlich

Anlage

Anlagestrategien pro Plan
9
Max. Aktienanteil
98 %
Anlageuniversum
Hauseigene Fonds
Nachhaltige Strategien
Ja
Anschlusslösung Freizügigkeit
k. A.

Zugang

Online-Portal
Ja
Selbstständige ohne Personal
k. A.
Liberty Logo

Liberty 1e Flex Investstiftung

Liberty

Unabhängige Stiftung mit den tiefsten variablen Kosten in jeder Ausschreibung von Weibel Hess & Partner seit 2022; Kontolösung ohne Stiftungsgebühr, Wertschriften ab 0.25 %.

Max. Aktienanteil
85 %
Anlagekosten p.a.
ab 0.25 % plus Fondskosten
Anlagestrategien pro Plan
k. A.

Stiftung

Stiftung
Liberty 1e Flex Investstiftung
Anbietertyp
Andere
Gegründet
2009
Sitz
Schwyz
Risikoversicherer
Kongruente Rückdeckung Tod und Invalidität
Vertrieb auch über
Helvetia, LUKB, SGKB

Kennzahlen

Aktive Versicherte
2'086
Angeschlossene Firmen
569
Vorsorgekapital (CHF Mio.)
748
Stand
31.12.2025

Kosten

Anlagekosten p.a.
ab 0.25 % plus Fondskosten
Verwaltung pro Versicherten und Jahr
CHF 100
Stiftungsgebühr p.a.
0.25 %
Hinweis Stiftungsgebühr
Kontolösung 0 %; Wertschriftenlösungen ab 0.25 % p.a. (ohne Vermögensverwaltung), gedeckelt bei CHF 7’500 pro Jahr und versicherte Person.
Einrichtungsgebühr pro Person
CHF 100
Einrichtungsgebühr max. pro Anschluss
CHF 5'000

Anlage

Max. Aktienanteil
85 %
Anlageuniversum
Offene Architektur
Nachhaltige Strategien
k. A.
Anschlusslösung Freizügigkeit
Ja

Zugang

Online-Portal
Ja
Selbstständige ohne Personal
k. A.
Agilis 1e Sammelstiftung Logo

Agilis 1e Sammelstiftung

Agilis

1e-Stiftung von Vontobel mit Pauschale statt Stiftungsgebühr: CHF 500 pro Person und CHF 500 pro Anschluss und Jahr, unabhängig vom Vermögen; Strategiewechsel innert 24 Stunden.

Max. Aktienanteil
85 %
Anlagekosten p.a.
k. A.
Anlagestrategien pro Plan
k. A.

Stiftung

Stiftung
Agilis 1e Sammelstiftung (von Vontobel)
Anbietertyp
Bank
Gegründet
2009
Sitz
Luzern
Risikoversicherer
Vontobel als Depotbank; Risikoversicherer nicht publiziert

Kennzahlen

Aktive Versicherte
64
Angeschlossene Firmen
21
Vorsorgekapital (CHF Mio.)
41
Stand
31.12.2023

Kosten

Anlagekosten p.a.
k. A.
Verwaltung pro Versicherten und Jahr
CHF 500
Hinweis Verwaltung
Plus CHF 500 pro Anschluss und Jahr; die Pauschale ersetzt die Stiftungsgebühr.
Stiftungsgebühr p.a.
0.00 %
Strategiewechsel
Jederzeit

Anlage

Max. Aktienanteil
85 %
Nachhaltige Strategien
k. A.
Anschlusslösung Freizügigkeit
Ja

Zugang

Online-Portal
Ja
Selbstständige ohne Personal
k. A.
Elite Fondation 1e Logo

Elite Stiftung 1e

Elite Fondations

Lausanner Stiftung für Kader, Selbstständige und Unternehmer-Aktionäre: bis 85 % Aktien, Betriebskosten per Rechnung an den Arbeitgeber statt auf dem Guthaben.

Max. Aktienanteil
85 %
Anlagekosten p.a.
k. A.
Anlagestrategien pro Plan
k. A.

Stiftung

Stiftung
Elite Stiftung 1e
Anbietertyp
Andere
Sitz
Lausanne
Regionen
Romandie

Kosten

Anlagekosten p.a.
k. A.
Hinweis Verwaltung
Betriebskosten der Stiftung per Rechnung an den Arbeitgeber statt zulasten des Vorsorgeguthabens.
Stiftungsgebühr p.a.
k. A.

Anlage

Max. Aktienanteil
85 %
Nachhaltige Strategien
k. A.
Anschlusslösung Freizügigkeit
k. A.

Zugang

Online-Portal
Ja
Selbstständige ohne Personal
Ja
Helvetia Versicherungen Logo

Helvetia Kadervorsorge 1e

Helvetia Versicherungen

Versicherer-Lösung auf der Liberty 1e Flex Investstiftung: fünf Strategien mit 0 bis 80 % Aktien in Helvetia-Allegra-Fonds, Risiken bei Helvetia Leben rückversichert.

Max. Aktienanteil
80 %
Anlagekosten p.a.
k. A.
Anlagestrategien pro Plan
5

Stiftung

Stiftung
Liberty 1e Flex Investstiftung (Kooperation)
Anbietertyp
Versicherung
Risikoversicherer
Helvetia Leben

Anlage

Anlagestrategien pro Plan
5
Max. Aktienanteil
80 %
Anlageuniversum
Hauseigene Fonds
Nachhaltige Strategien
k. A.
Anschlusslösung Freizügigkeit
k. A.
Swiss Life Logo

Swiss Life Business Premium

Swiss Life

1e-Lösung des Versicherers mit zehn Anlagestrategien, darunter eine nach eigenen Angaben einzigartige Sparversicherung mit 100 % Kapital- und Zinsgarantie.

Max. Aktienanteil
75 %
Anlagekosten p.a.
k. A.
Anlagestrategien pro Plan
10

Stiftung

Stiftung
Swiss Life Sammelstiftung Invest
Anbietertyp
Versicherung
Gegründet
2011
Sitz
Zürich
Risikoversicherer
Swiss Life (Tod und Invalidität vollständig rückgedeckt)

Kennzahlen

Aktive Versicherte
4'586
Angeschlossene Firmen
669
Vorsorgekapital (CHF Mio.)
593
Stand
31.12.2025

Kosten

Anlagekosten p.a.
k. A.
Stiftungsgebühr p.a.
k. A.
Strategiewechsel
Jederzeit

Anlage

Anlagestrategien pro Plan
10
Max. Aktienanteil
75 %
Anlageuniversum
Hauseigene Fonds
Nachhaltige Strategien
k. A.
Anschlusslösung Freizügigkeit
k. A.

Zugang

Online-Portal
Ja
Selbstständige ohne Personal
k. A.
Swisscanto Logo

Swisscanto 1e Sammelstiftung

Swisscanto

1e-Stiftung der Zürcher Kantonalbank: keine Stiftungsgebühr, Verwaltung CHF 290 bis 380 pro Person, neun Anlagegefässe mit publizierten Kosten von 0.25 bis 0.70 %.

Max. Aktienanteil
75 %
Anlagekosten p.a.
0.25–0.70 %
Anlagestrategien pro Plan
9

Stiftung

Stiftung
Swisscanto 1e Sammelstiftung
Anbietertyp
Bank
Gegründet
2018
Sitz
Glattbrugg

Kennzahlen

Aktive Versicherte
302
Angeschlossene Firmen
11
Vorsorgekapital (CHF Mio.)
43
Stand
31.12.2025

Kosten

Anlagekosten p.a.
0.25–0.70 %
Verwaltung pro Versicherten und Jahr
CHF 380
Hinweis Verwaltung
CHF 380 (1 bis 10 Versicherte pro Anschluss) bis CHF 290 (ab 31 Versicherte).
Stiftungsgebühr p.a.
0.00 %

Anlage

Anlagestrategien pro Plan
9
Max. Aktienanteil
75 %
Anlageuniversum
Hauseigene Fonds
Nachhaltige Strategien
Ja
Anschlusslösung Freizügigkeit
k. A.
AXA Logo

AXA 1e Invest

AXA

Eigene Stiftung der AXA seit 2022, vollständig digital: fünf Strategien mit 0 bis 75 % Aktien, Strategiewechsel jederzeit kostenlos, Kostenprämie unabhängig vom Anlagevolumen.

Max. Aktienanteil
75 %
Anlagekosten p.a.
k. A.
Anlagestrategien pro Plan
5

Stiftung

Stiftung
AXA Stiftung 1e
Anbietertyp
Versicherung
Gegründet
2022
Sitz
Winterthur
Risikoversicherer
AXA Leben AG

Kennzahlen

Aktive Versicherte
208
Angeschlossene Firmen
64
Vorsorgekapital (CHF Mio.)
25
Stand
31.12.2025

Kosten

Anlagekosten p.a.
k. A.
Hinweis Verwaltung
Kostenprämie unabhängig vom Anlagevolumen; Betrag nicht publiziert.
Stiftungsgebühr p.a.
k. A.
Strategiewechsel
Jederzeit

Anlage

Anlagestrategien pro Plan
5
Max. Aktienanteil
75 %
Anlageuniversum
Hauseigene Fonds
Nachhaltige Strategien
k. A.
Anschlusslösung Freizügigkeit
k. A.

Zugang

Online-Portal
Ja
Selbstständige ohne Personal
k. A.
Tellco Logo

Tellco Vorsorge 1e

Tellco

Teilautonome Stiftung der Tellco mit der Mobiliar als Risikoträger; kleinster Anbieter im Markt, Anlagestrategien bis 45 % Aktien.

Max. Aktienanteil
45 %
Anlagekosten p.a.
k. A.
Anlagestrategien pro Plan
k. A.

Stiftung

Stiftung
Tellco Vorsorge 1e
Anbietertyp
Bank
Gegründet
2018
Sitz
Schwyz
Risikoversicherer
Die Mobiliar

Kennzahlen

Aktive Versicherte
12
Angeschlossene Firmen
3
Vorsorgekapital (CHF Mio.)
3
Stand
31.12.2023

Kosten

Anlagekosten p.a.
k. A.
Stiftungsgebühr p.a.
0.00 %

Anlage

Max. Aktienanteil
45 %
Nachhaltige Strategien
k. A.
Anschlusslösung Freizügigkeit
k. A.
VSMplus Sammelstiftung Logo

VSMplus Sammelstiftung

VSMplus

Unabhängige Sammelstiftung aus Freienbach SZ mit zehn Anlagestrategien und über 460 angeschlossenen Firmen, auch für Selbstständige mit und ohne Personal.

Max. Aktienanteil
k. A.
Anlagekosten p.a.
k. A.
Anlagestrategien pro Plan
10

Stiftung

Stiftung
VSMplus Sammelstiftung für Personalvorsorge
Anbietertyp
Andere
Gegründet
2017
Sitz
Freienbach SZ

Kennzahlen

Aktive Versicherte
553
Angeschlossene Firmen
462
Vorsorgekapital (CHF Mio.)
364
Stand
31.12.2025

Anlage

Anlagestrategien pro Plan
10
Nachhaltige Strategien
k. A.
Anschlusslösung Freizügigkeit
k. A.

Zugang

Online-Portal
k. A.
Selbstständige ohne Personal
Ja
PensExpert Logo auf Evaluno.ch

PensExpert PensFlex

PensExpert

Unabhängige Kollektivstiftung von PensExpert; kombinierbar mit PensUnit für Lohnteile ab CHF 90’720, Vertrieb auch über Rothschild & Co.

Max. Aktienanteil
k. A.
Anlagekosten p.a.
k. A.
Anlagestrategien pro Plan
k. A.

Stiftung

Stiftung
PensFlex – Sammelstiftung für die ausserobligatorische berufliche Vorsorge
Anbietertyp
Andere
Vertrieb auch über
Rothschild & Co

Anlage

Nachhaltige Strategien
k. A.
Anschlusslösung Freizügigkeit
Ja

Quelle: Webseiten, Produktdokumente und direkte Angaben der Anbieter, Stand .

Alle Angaben ohne Gewähr. Vergangene Performance ist kein Indikator für die Zukunft, Kurse können schwanken. Evaluno erhält bei Abschluss über einzelne Links eine Provision. Das ändert nichts an Resultaten und Rangfolge. Methodik von Evaluno

So funktioniert ein 1e-Plan

Der Name kommt aus Artikel 1e der Verordnung über die berufliche Vorsorge (BVV 2). Er erlaubt Vorsorgeeinrichtungen, die ausschliesslich Lohnteile über dem anderthalbfachen oberen Grenzbetrag versichern, ihren Versicherten mehrere Anlagestrategien zur Wahl zu stellen. 2026 liegt diese Schwelle bei CHF 136’080. Alles darunter bleibt in der normalen Pensionskasse, dem sogenannten Basisplan.

Dein Arbeitgeber schliesst dafür einen Vertrag mit einer 1e-Sammelstiftung ab und definiert den Vorsorgeplan: Sparbeiträge von bis zu 25 % des versicherten Lohns, Risikoleistungen bei Tod und Invalidität und die Auswahl der Strategien. Die Stiftung darf pro Plan höchstens zehn Strategien anbieten, mindestens eine davon muss risikoarm sein, zum Beispiel eine Kontolösung ohne Wertschriften. Du wählst aus dieser Auswahl und kannst später wechseln.

Der entscheidende Unterschied zur Pensionskasse: Es gibt keinen Mindestzins und keine Garantie. Was deine Strategie erwirtschaftet, wird deinem Konto gutgeschrieben, Verluste ebenso. Dafür entfällt die Umverteilung von Erwerbstätigen zu Rentenbeziehenden, und die Stiftung kann nie in Unterdeckung geraten. Beim Austritt aus der Firma nimmst du den effektiven Wert deines Guthabens mit, auch wenn er gerade unter den einbezahlten Beiträgen liegt. Viele Stiftungen bieten deshalb eine Freizügigkeitslösung an, in der du dieselbe Strategie weiterführen kannst.

Steuerlich gilt, was auch für die Pensionskasse gilt: Beiträge und freiwillige Einkäufe reduzieren das steuerbare Einkommen, das Kapital wächst steuerfrei, und die Auszahlung bei der Pensionierung wird separat zu einem reduzierten Satz besteuert. Weil der versicherte Lohn im 1e-Plan hoch ist, ist auch das Einkaufspotenzial hoch. Laut PwC lag der durchschnittliche Einkauf 2024 bei CHF 22’200 pro Versicherten.

Was ein 1e-Plan kostet

Die Kosten eines 1e-Plans bestehen aus vier Teilen. Die Risikoprämie gibt es nur per Offerte. Die übrigen drei zeigt Evaluno pro Anbieter, soweit die Stiftung sie publiziert.

  1. Risikoprämie: Deckt Tod und Invalidität. Sie hängt von den gewünschten Leistungen und vom Kollektiv ab und wird pro Firma offeriert. Die verdeckten Ausschreibungen von Weibel Hess & Partner zeigen, wie weit die Offerten auseinanderliegen: Für 20 Kadermitarbeitende reichten die Risiko- und Verwaltungskosten 2026 von CHF 15’420 (Liberty) über CHF 16’340 (finpension) und CHF 16’381 (Swiss Life) bis CHF 23’439 beim teuersten Anbieter. Der Durchschnitt lag bei CHF 18’360.
  2. Verwaltungskosten pro Kopf: Eine Pauschale pro versicherte Person und Jahr, bei den Stiftungen mit publiziertem Kostenreglement zwischen CHF 100 und CHF 500. Einige Anbieter staffeln nach Anschlussgrösse, einige verlangen zusätzlich eine einmalige Einrichtungsgebühr.
  3. Stiftungsgebühr: Ein Prozentsatz auf dem Vorsorgevermögen, direkt dem Guthaben belastet. Die meisten Stiftungen mit publiziertem Kostenreglement verzichten darauf. Liberty verlangt für Wertschriftenlösungen ab 0.25 %, gedeckelt bei CHF 7’500 pro Jahr. finpension rechnet stattdessen eine All-in-Gebühr von 0.49 % für die Anlage ab, die Depot, Transaktionen, Rebalancing (die regelmässige Wiederherstellung der Zielgewichtung) und einen grossen Teil der Fondskosten einschliesst. Weil prozentuale Gebühren mit dem Kapital wachsen, werden sie mit den Jahren zum grössten Kostenblock: Bei CHF 500’000 Guthaben sind 0.49 % gut CHF 2’450 pro Jahr. Vergleiche eine Stiftungsgebühr deshalb immer zusammen mit den Anlagekosten.
  4. Vermögensverwaltungskosten: Die jährlichen Kosten der Anlage in Prozent des Vermögens. Dazu gehören die Fondskosten (TER, Total Expense Ratio) der eingesetzten Fonds und Anlagegruppen sowie weitere Kosten der Vermögensverwaltung wie Depot- und Mandatsgebühren. PwC weist sie pro Stiftung zwischen 0.14 % und 1.00 % aus, im Schnitt 0.56 % (2024). Stiftungen mit institutionellen Indexfonds liegen am unteren Ende; solche Fonds können zudem mehr Quellensteuer auf ausländischen Dividenden zurückfordern als gewöhnliche Fonds.

Wer die Kosten trägt, ist Verhandlungssache: Verwaltungskosten und Risikoprämien zahlt in der Regel der Arbeitgeber, mindestens zur Hälfte ist er dazu verpflichtet. Die Stiftungsgebühr und die Fondskosten gehen praktisch immer zulasten der versicherten Person, weil sie auf dem individuellen Guthaben anfallen.

Banken und Versicherer ohne eigene Stiftung

Nicht jede Marke, die 1e anbietet, führt eine eigene Stiftung. Kantonalbanken, Privatbanken und Versicherer hängen sich oft an eine der Sammelstiftungen aus dem Vergleich und bringen ihre eigene Anlagepalette und Beratung mit. Für dich zählt dann doppelt: die Konditionen der Stiftung und die Kosten des Partners obendrauf. Die Tabelle zeigt, welche Marke auf welcher Stiftung läuft.

Wer verkauft 1e über welche Stiftung

MarkeStiftung dahinterBemerkung
Helvetia Kadervorsorge 1eLiberty 1e Flex InveststiftungEigene Fondspalette, Risiken bei Helvetia Leben
LUKB 1e KadervorsorgeLiberty 1e Flex InveststiftungAll-in 0.6 % LUKB plus 0.4 % Stiftungsgebühr
SGKB Vorsorgeplan 1eLiberty 1e Flex InveststiftungDrei Strategien plus Kontolösung
Pictet 1e-Planfinpension 1e SammelstiftungAktiv verwaltete Pictet-Strategien
Rothschild & Co 1ePensFlex (PensExpert)
Julius Bär Kadervorsorge 1eExterne StiftungenZehn Strategien, Träger nicht genannt
LGT 1e-VorsorgeNicht genanntMandat, Fonds-Mandat oder Alpha Indexing Fund

Quelle: Angaben der Anbieter, Stand 18.09.2026.

Neu seit 2026: Übertragung aus der Basiskasse

Bisher konnten Firmen beim Wechsel in einen 1e-Plan bestehende Guthaben aus der Pensionskasse mitnehmen. Seit dem 1. Januar 2026 gilt die Weisung W-02/2025 der Oberaufsichtskommission Berufliche Vorsorge (OAK BV): Übertragen werden dürfen nur noch Guthaben, die nachweislich aus Lohnteilen über CHF 136’080 stammen. Verantwortlich für den Nachweis ist die abgebende Pensionskasse.

Für dich heisst das: Wer heute in einen 1e-Plan einsteigt, startet meist mit den laufenden Sparbeiträgen und freiwilligen Einkäufen, nicht mit dem ganzen bisherigen Überobligatorium. Das schmälert den Einstiegseffekt, ändert aber nichts an den Vorteilen für die Zukunft.

Häufige Fragen

Ein 1e-Plan ist berufliche Vorsorge für Lohnteile über CHF 136’080 (Stand 2026) in einer separaten Stiftung. Anders als in der Pensionskasse wählst du die Anlagestrategie für dieses Guthaben selbst, aus höchstens zehn Strategien, die dein Arbeitgeber mit der Stiftung festlegt. Die Rendite gehört dir, das Verlustrisiko auch. Der Name stammt aus Artikel 1e der Verordnung über die berufliche Vorsorge (BVV 2).

Bel-Etage ist der ältere Begriff für die Kadervorsorge oberhalb des BVG-Obligatoriums, benannt nach dem vornehmen Stockwerk eines Hauses. Heute meint man damit meist 1e-Pläne. Genau genommen umfasst Bel-Etage jede überobligatorische Kaderlösung, auch solche mit einer einzigen, von der Stiftung vorgegebenen Strategie. Nur 1e-Pläne bieten die freie Strategiewahl.

Angestellte mit einem Jahreslohn über CHF 136’080, sofern der Arbeitgeber einen 1e-Plan anbietet. Der Arbeitgeber kann den Kreis der Versicherten nach objektiven Kriterien wie Funktion, Lohn oder Hierarchiestufe eingrenzen. Selbstständige mit oder ohne Personal können sich ebenfalls anschliessen, einige Stiftungen im Vergleich sind darauf spezialisiert.

Evaluno zählt 14 Sammelstiftungen, die 1e-Pläne für fremde Firmen führen, dazu die Helvetia-Lösung auf der Liberty-Stiftung. Weitere Marken wie Kantonalbanken oder Privatbanken vertreiben 1e über eine dieser Stiftungen. Der Markt konzentriert sich: Auf die vier grössten Anbieter entfallen laut PwC rund zwei Drittel der Guthaben in Sammelstiftungen, und kleine Stiftungen fusionieren, wie 2025 die GEMINI 1e in die finpension 1e Sammelstiftung.

Vier Kostenblöcke: die Risikoprämie für Tod und Invalidität (Offerte), Verwaltungskosten pro Kopf (CHF 100 bis 500 pro Jahr bei publizierten Reglementen), die Vermögensverwaltungskosten der Anlagen (laut PwC je nach Stiftung 0.14 % bis 1.00 % pro Jahr, Fondskosten inbegriffen) und bei einzelnen Stiftungen eine Stiftungsgebühr auf dem Vermögen. Prozentuale Kosten wiegen langfristig am schwersten, weil sie mit dem Guthaben wachsen. Deshalb stehen die Anlagekosten auf jeder Karte im Vergleich, soweit der Anbieter sie publiziert.

  • Eigene Anlagestrategie: Du wählst den Aktienanteil passend zu Anlagehorizont und Risikofähigkeit, bei einigen Stiftungen bis 100 %.
  • Keine Umverteilung: Die Rendite deiner Strategie landet auf deinem Konto, nicht im Kollektiv. Sanierungsbeiträge gibt es nicht.
  • Steuern: Beiträge und Einkäufe sind abziehbar, das Einkaufspotenzial ist wegen des hohen versicherten Lohns oft sechsstellig.
  • Für den Arbeitgeber: Reduziert die Vorsorgeverpflichtungen in der Bilanz nach IFRS oder US GAAP, keine Unterdeckung möglich, ein Argument bei der Rekrutierung von Kader.

Es gibt keinen Mindestzins und keine Kapitalgarantie. Fällt der Markt kurz vor deiner Pensionierung oder deinem Stellenwechsel, nimmst du den tieferen Wert mit. Wer die Strategie nicht regelmässig an die Lebenssituation anpasst, trägt unnötiges Risiko. Und im Gegensatz zum Basisplan sind 1e-Guthaben bei einer Insolvenz der Stiftung nicht durch den Sicherheitsfonds BVG gedeckt, der nur Leistungen bis zum anderthalbfachen oberen Grenzbetrag garantiert.

Du nimmst den effektiven Wert deines Guthabens mit, seit der Gesetzesänderung von 2017 auch dann, wenn er unter den einbezahlten Beiträgen liegt. Bietet der neue Arbeitgeber keinen 1e-Plan, geht das Geld auf ein Freizügigkeitskonto oder in ein Freizügigkeitsdepot. Mehrere Stiftungen im Vergleich führen eine eigene Freizügigkeitsstiftung, in der du dieselbe Strategie ohne Verkauf weiterführst. Das Feld «Anschlusslösung Freizügigkeit» im Detail zeigt dir, wer das anbietet.

Als Kapital. 1e-Stiftungen zahlen in der Regel keine Rente aus, weil sie keine Langleberisiken tragen. Das Kapital wird separat vom übrigen Einkommen zu einem reduzierten Satz besteuert. Wer eine lebenslange Rente will, braucht dafür den Basisplan oder eine separate Versicherung.

Ja. Vorbezug und Verpfändung für selbstgenutztes Wohneigentum gelten wie in der Pensionskasse, mit denselben Grenzen: Ab Alter 50 ist der Vorbezug auf das Guthaben mit 50 oder die Hälfte des aktuellen Guthabens beschränkt, je nachdem, was höher ist.

Nur noch eingeschränkt. Seit dem 1. Januar 2026 dürfen laut Weisung der Oberaufsichtskommission nur Guthaben übertragen werden, die nachweislich aus Lohnteilen über CHF 136’080 stammen. Den Nachweis muss deine bisherige Pensionskasse erbringen. In der Praxis startet ein neuer 1e-Plan deshalb meist mit den laufenden Beiträgen und Einkäufen.

Auf die Reihenfolge der Kosten: zuerst die Risikoprämie über mehrere Offerten vergleichen, dann Verwaltungskosten pro Kopf und Stiftungsgebühr, zuletzt die Fondskosten der angebotenen Strategien. Dazu die weichen Faktoren: Gibt es eine Kontolösung als risikoarme Strategie, ein Online-Portal für Versicherte und HR, eine Freizügigkeitslösung beim Austritt, und passt die Stiftung zur Firmengrösse. Unabhängige Beratung lohnt sich, weil einige Kosten in Stiftungsgebühren oder Vermögensverwaltungskosten stecken.

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