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Evaluno

So wechselst du dein 3a-Konto – einfach, sicher und ohne Stolperfallen

Ein 3a-Konto zu wechseln ist einfacher, als viele denken. In diesem Ratgeber erfährst du, warum sich ein Wechsel lohnt, welche Regeln gelten und wie du Schritt für Schritt zum besseren Anbieter kommst, inklusive Tipps, um Gebühren zu vermeiden.

Aktualisiert am

Warum es sich lohnt, das 3a-Konto zu wechseln

Viele zahlen jedes Jahr in die Säule 3a ein, sei es auf ein klassisches 3a-Sparkonto oder in eine 3a-Wertschriftenlösung. Doch nur wenige prüfen regelmässig, ob ihr aktuelles Konto noch gute Konditionen bietet.

Dabei kann ein Wechsel bares Geld wert sein:

  • Zinsen: Die Zinssätze der 3a-Konten liegen aktuell zwischen 0 % und 1 % (Stand Juli 2026, Evaluno-Vergleich von über 100 Konten). Wer beim Anbieter am unteren Ende bleibt, verschenkt bis zu einem Prozentpunkt pro Jahr.
  • Gebühren: Gerade bei 3a-Fondsprodukten sind die Verwaltungskosten entscheidend. Die jährlichen Gesamtkosten reichen im Markt von 0.1 % bis rund 1.7 %.
  • Rendite: Wer statt aufs Sparkonto auf Fonds setzt, hat langfristig deutlich bessere Ertragschancen, bei entsprechenden Schwankungen.

Ein 3a-Konto zu wechseln ist einfacher, als viele denken, wenn du die Regeln kennst.

Welche Regeln gelten beim 3a-Konto-Wechsel?

Bevor du dein 3a-Konto wechselst, solltest du einige Punkte kennen:

  • Anzahl Konten: Du darfst beliebig viele 3a-Konten parallel führen; eine gesetzliche Obergrenze gibt es nicht. Einzelne Anbieter begrenzen die Zahl intern, oft auf fünf Konten.
  • Kein direkter «Umzug»: Ein 3a-Konto lässt sich nicht einfach umbuchen. Du eröffnest ein neues Konto und veranlasst beim alten Anbieter einen Übertrag, und zwar immer für das ganze Konto. Teilüberträge sind nicht zulässig.
  • Steuerlich neutral: Der Übertrag ist steuerfrei, solange das Kapital in der Säule 3a bleibt.
  • Fristen: Je nach Anbieter gilt eine Kündigungsfrist von bis zu drei Monaten; viele digitale Anbieter kennen keine. Bei Wertschriftenlösungen kommt die Zeit für Verkauf und Transfer dazu.

3a-Konto wechseln in 4 Schritten

1. Anbieter vergleichen

Nutze einen 3a-Konto-Vergleich, um Zinsen, Gebühren und Fondsperformance zu prüfen. Kleine Unterschiede summieren sich über Jahrzehnte zu grossen Beträgen.

2. Neues 3a-Konto eröffnen

Entscheide dich für einen Anbieter und eröffne dort dein Konto, online geht das oft in wenigen Minuten.

3. Übertrag veranlassen

Teile deinem bisherigen Anbieter schriftlich mit, dass du das Guthaben auf das neue 3a-Konto übertragen lassen willst. Die nötigen Formulare erhältst du meist direkt vom neuen Anbieter.

4. Bestätigung prüfen

Nach einigen Tagen bis Wochen sollte das Geld beim neuen Anbieter eingetroffen sein. Prüfe den Betrag und kontrolliere, ob keine unnötigen Gebühren belastet wurden.

Tipps und Stolperfallen beim Anbieterwechsel

  • Übertragungsgebühren prüfen: Die meisten Anbieter übertragen kostenlos, einzelne verlangen CHF 50 bis CHF 100. Frag vor dem Wechsel nach den Konditionen.
  • Fondsverkauf einplanen: Bei Wertschriftenlösungen werden die Anteile für den Übertrag in der Regel verkauft; dein Geld ist während des Transfers kurz nicht investiert. Gewinne bleiben steuerfrei, solange das Kapital in der Säule 3a bleibt.
  • Vorsicht bei Versicherungspolicen: Bei 3a-Versicherungslösungen liegt der Rückkaufswert in den ersten Jahren oft deutlich unter den einbezahlten Prämien. Lass dir den Rückkaufswert geben, bevor du kündigst.
  • Mehrere Konten nutzen: Teile dein Kapital auf mehrere 3a-Konten auf. So kannst du beim Bezug im Alter die Steuerprogression brechen.

Fazit: Wechseln lohnt sich oft

Ein 3a-Konto zu wechseln ist unkompliziert und kann sich finanziell lohnen, sei es durch bessere Zinsen, tiefere Gebühren oder eine passendere Anlagestrategie. Der Evaluno 3a-Konto-Vergleich zeigt dir in wenigen Minuten, welches Angebot zu dir passt.

Evaluno leistet keine Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung, gibt keine Empfehlungen ab und ersetzt keine persönliche Beratung.