In der Schweiz gibt es wenige Instrumente, die so effektiv Steuern sparen wie die Säule 3a. Jede Einzahlung reduziert das steuerbare Einkommen direkt – auf Bundes-, Kantons- und Gemeindeebene.
Wie funktioniert der Steuerabzug?
Einzahlungen in die Säule 3a sind vollständig vom steuerbaren Einkommen abziehbar:
- Maximalbetrag 2026 für Angestellte: CHF 7’258
- Steuerersparnis je nach Grenzsteuersatz: ca. CHF 1’450 bis CHF 2’900 pro Jahr
Kantonsunterschiede
In Hochsteuerkantonen (Genf, Bern, Basel-Stadt) ist der Effekt deutlich grösser als in Niedrigsteuerkantonen (Zug, Nidwalden). Faustregel: Je höher der Grenzsteuersatz, desto attraktiver die Einzahlung.
Strategie 1: Jedes Jahr den Maximalbetrag ausschöpfen
Wer 20 Jahre lang einzahlt und jährlich CHF 2’000 Steuern spart: allein durch den Steuereffekt CHF 40’000 – ohne Rendite.
Strategie 2: Mehrere Konten für den Bezug
3a-Auszahlungen werden progressiv besteuert. Wer gestaffelt über mehrere Jahre bezieht, zahlt deutlich weniger. Ab ca. CHF 50’000 Guthaben lohnen sich separate Konten.
Strategie 3: Einzahlung im richtigen Jahr timen
In Jahren mit höherem Einkommen (Bonus, Gewinn) ist der Steuereffekt grösser. Den Maximalbetrag in starken Jahren ausschöpfen.
Strategie 4: Nachzahlungen nutzen (ab 2026)
Lücken aus Vorjahren nachzahlen – und damit im selben Jahr zwei Abzüge geltend machen.
Was beim Bezug gilt
Bei Auszahlung werden 3a-Gelder zu einem reduzierten Satz besteuert. Der Nettoeffekt über die Laufzeit ist fast immer positiv. Wichtig: Den richtigen Zeitpunkt wählen – nach Pensionierung bei tieferem Einkommen ist günstiger.
Fazit
Mit der richtigen Strategie wird die Säule 3a zum effektivsten Steuerinstrument für Privatpersonen. Vergleiche die besten Lösungen auf Evaluno.